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Letzte Aktualisierung dieser Seite am. 23.01.2012
Spanien ist überall!
Wir beklagen uns immer über den Umgang mit den Tieren in den süd und osteuropäischen Ländern.
Glauben Sie wirklich noch, hier sei es besser........?
Schauen Sie selbst.
Die Geschichte von Chester
09.01.2012 Chester hat ein neues Zuhause, hoffen wir das es klappt.

Chester wurde von seinem Besitzer vor 10 Jahren angeschafft um einen Schrebergarten zu bewachen.
Das Ergebnis sehen Sie hier. Er wurde die ganzen Jahre in einem Zwinger gehalten der die Bezeichnung Zwinger nicht mal ansatzweise trifft. Es handelt sich um einen dunklen Schlauch, der zwar wie gefordert 2 Meter breit und ca 5 Meter lang ist, aber durch Gerümpel bleibt nur eine Breite von ca 1m über. Das Tageslicht beschränkt sich auf eine Gittertür von ca 80cmx200cm. Links und rechts vor der Behausung stehen noch eine Gartenhütte und Geräteschuppen und blockieren das wenige Licht noch zusätzlich. Das heisst, Tageslicht gibt es vielleicht noch auf dem ersten Meter, der hintere Bereich ist stockdunkel.
Seine Hundebox ist nicht isoliert, es liegt nur ein alter Lappen darin.
Er wurde nie ausgeführt, kennt keine Kommandos und keine Leine. Er ist so scheu, das er, sobald ein Mensch in seinem Sichtfeld auftaucht, in seiner Hundehütte verschwindet.
Nun, wie habe ich überhaupt von Chester erfahren? Ich arbeite als privater Tierschützer für verschiedene Tierschutzvereine der Region. Am 1.10.2011 erhielt ich eine Mail, das in besagtem Schrebergarten ein Hund mangelhaft versorgt würde. Am 4.10.2011 habe ich das Veterinäramt mit der Bitte um Prüfung hinzugezogen. Es passierte augenscheinlich...........Nichts
Ich bekam noch eine Mail mit zusätzlichen Informationen über die Hundehaltung, aus der klar hervorging das der Hund weiter unter elenden Bedingungen leben musste. Diese Informationen habe ich mit Bildern die mir zur Verfügung gestellt wurden aufgearbeitet. Ich habe alle Mängel laut Tierschutzhundeverordnung aufgelistet.
Diese Mail ging an die zuständige Veterinärin, den Leiter der Abteilung Tierschutz, und deren Vorgesetzten, den Leiter des Veterinäramtes.
Unglaublich, ich bekam einen Anruf. Inhalt des Gespräches in etwa: Die Haltung sei zwar grenzwertig, aber noch tolerierbar. Und ob es für den Hund nicht besser wäre, dort in seiner gewohnten Umgebung zu bleiben, statt ihn an anderer Stelle unterzubringen, er hätte doch ein gutes Verhältnis zu seinem Halter.
Mir fehlten die Worte.......................
Anmerkung: Das die Bilder recht hell ausfallen liegt daran, das sie alle mit Blitzlicht gemacht wurden. Tatsächlich ist es ein Ort der Finsternis.
Hier ein kurzes Video von Chester
http://www.youtube.com/watch?v=fA38go2Wn5s&feature=youtu.be
Hier Chester´s "Zuhause"
http://youtu.be/ZJaKHSizAa8
2 Tage später erhielt ich die Information, das der Halter aus gesundheitlichen Gründen seinen Hund nicht mehr versorgen könne und ihn abgeben will. Für den Hund sicher eine gute Lösung, denn nun liegt es in den Händen von Tierschützern ein neues Zuhause oder eine Pflegestelle für Ihn zu finden. Das Veterinäramt ist aus dem Schneider.
Chester ist ein ca 11-12 Jahre alter Berner Sennen-Mix Rüde. Er ist kein bißchen agressiv, nur unglaublich ängstlich. Er hat den größten Teil seines Lebens in diesem dunklen Loch verbracht. Laut seinem Besitzer ist er aber sehr wohl stubenrein, und auch friedlich mit anderen Hunden.
Wenn Sie Chester helfen wollen, schreiben Sie mir bitte eine Mail. Aktuell suche ich gemeinsam mit befreundeten Tierschützern ein neues Zuhause oder eine erfahrene Pflegestelle, bzw. einen Gnadenhofplatz, möglichst im Großraum Osnabrück.
In Anbetracht der Tatsache, das Berner Sennenhunde eigentlich eine recht geringe Lebenserwartung von ca. 7- maximal 12 Jahre haben sollte er in einer Endstelle unterkommen wo er die letzte Zeit seines Lebens bleiben darf.
Im Grunde ist es schon erstaunlich das er unter diesen Umständen so alt geworden ist. Und zum jetzigen Zeitpunkt kann niemand sagen ob Chester noch ein paar Monate oder mit Glück noch 1 oder 2 Jahre bleiben.
Im Moment komme ich noch nicht an den Hund heran, so scheu ist er. Aber wenn mir das gelungen ist muss er umfangreich untersucht werden. Es sieht so aus, das er auch nicht mehr ganz sauber läuft, es liegt der Verdacht nahe das er Arthrose hat. Eine Auskunft über seinen Gesundheitszustand kann aus den genannten Gründen zur Zeit noch nicht gegeben werden.
Aber klar ist, das sicher noch einige Kosten auf uns zu kommen und ich kann nur bitten das Sie uns vielleicht auch finanziell unterstützen.
Die Weitergabe von Chester und auch die tierärztliche Betreuung von Chester wird vom Verein "Lichtblick für 4 Pfoten e.V." übernommen.
http://lichtblickfür4pfoten.de/
Spenden für Chester sind dort möglich unter Angabe des Verwendungszweckes "Chester". Die Spende ist steuerlich absetzbar.
Das weitere Schicksal von Chester unter Chester2012
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www.katzenschutzbund.com
